Therapie

Osteopathie

Die Osteopathie wurde 1874 von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still begründet. In den USA ist der Osteopath heute ein eigenständiger Facharzt, in England, Belgien, Frankreich und den Niederlanden ist die Therapie weit verbreitet. Sie zielt nicht auf das Symptom, sondern auf die Aktivierung der Selbstheilungskräfte ab. Sie eignet sich zur Behandlung vieler Beschwerden.

 

Parietale Osteopathie

 

Im Laufe von Monaten oder Jahren können sich ganze Spannungsketten im Körper bilden, beispielsweise in Form von veränderter Körperhaltung (z.B. Beckenschiefstand). Eine ungeschickte Bewegung kann dann zu dem so genannten „Hexenschuss“ führen, die Ursache hierfür liegt aber in einem früher "umgeknicktem Fußgelenk". Nicht immer zeigt uns unser Körper eine Funktionsstörung durch Schmerzen.

Bei Problemen des Bewegungsapparates kann die Parietale Osteopathie hervorragend angewandt werden. Sie ist eine sanfte manuelle Behandlung, bei der Verspannungen gelockert, Gelenke gelöst und mobilisiert werden. Die Bewegung der Muskeln und die Beweglichkeit der Gelenke sind notwendig für die gesamte Funktion des Körpers, um sich frei und gesund bewegen zu können.

 

Viscerale Osteopathie

 

Mit Visceraler Osteopathie werden die inneren Organe und Organsysteme, Blut- und Lymphgefäße und ein Teil des Nervensystemes behandelt. Es besteht eine enge Beziehung zwischen dem Muskel-Skelett-System und den Organen. So kann beispielsweise ein Schulterschmerz durch Magenprobleme oder Gallenprobleme hervorgerufen werden. Eine osteopathische Behandlung dieser Organe kann Schulterschmerzen verringern. 

Durch die Therapie des Osteopathen können Verkrampfungen des Gewebes und des erkrankten Organes gelockert und die Durchblutung gefördert werden. Die Selbstheilungskräfte sind wieder angeregt und der Patient kann wieder genesen.

 

 

Cranio-Sacrale Osteopathie

 

Die Cranio-Sacrale Therapie arbeitet an der wechselseitigen Beziehung zwischen Schädel und Kreuzbein. Der Cranio-Sacrale Rhythmus ist am ganzen Körper spürbar, wie der Atem und der Herzschlag. Daher wird er auch häufig als „dritter Puls“ bezeichnet.

Der Therapeut kann spüren, ob der Cranio-Sacrale Rhythmus eingeschränkt, symmetrisch, stark oder schwach ist. Kommt dieses System aus dem Gleichgewicht, entstehen Symptome körperlicher und seelischer Art. Durch spezielle Grifftechniken können Verhärtungen und Verspannungen im Muskel und Bindegewebe gelöst, sowie Gelenke wieder beweglich gemacht werden. Danach kann sich der Cranio-Sacrale Puls wieder ungehindert ausdehnen, und die Selbstheilungskräfte werden angeregt. Der Körper kommt wieder ins Gleichgewicht und kann sich regenerieren.

 


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